Raffaela Lintl

Sopran

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Termine

31. Dez 2022
15:00 Uhr
Stadthalle Bad Blankenburg Sylvesterkonzert
Thür. Symphoniker Dirigent: Oliver Weder
31. Dez 2022
19:30 Uhr
Stadthalle Bad Blankenburg Sylvesterkonzert
Thür. Symphoniker Dirigent: Oliver Weder
05. Feb 2023
15:00 Uhr
SH-Landestheater Die verkaufte Braut
Marie
24. Feb 2023
19:30 Uhr
Stadttheater Flensburg Die verkaufte Braut
Marie
30. Mär 2023
19:30 Uhr
SH-Landestheater Die verkaufte Braut
Marie

Curriculum Vitae

Raffaela Lintl studierte in Weimar, Berlin und Lübeck. Sie absolvierte Meisterkurse bei Brian Zeger, Brigitte Fassbaender, Gudrun Bär, Francisco Araiza und Cheryl Studer. Lintl erreichte die Endrunde des Gesangswettbewerbs NEUE STIMMEN 2013, war Finalistin des Bundeswettbewerbs für Gesang 2014 und gab dort ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin, gewann den zweiten und den Publikumspreis beim Maritim Gesangswettbewerb 2015 sowie den zweiten Preis in der Kategorie Lied beim 47. Int. Antonín Dvorák Gesangswettbewerb und ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung 2014. 2013 sang sie die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss mit dem Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar unter der Leitung von Christian Thielemann.

In der Saison 2015/16 war die Sopranistin Mitglied des Int. Opernelitestudios des Theaters Lübeck, wo sie u.a. als Gretel („Hänsel und Gretel“) und als La voix de la tombe („Les Contes d’Hoffmann“) zu erleben war. 2016 debütierte Sie an der Staatsoper Hamburg als erste Magd („Daphne“) in einer Produktion von Christoph Loy und Michael Boder.
2016-20 war Raffaela Lintl Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Sie gestaltete dort u.a. die Titelrollen in „Rusalka“ sowie in Kálmáns „Gräfin Mariza“, Desdemona („Otello), Sylva Varescu („Die Csárdásfürstin“), Liu („Turandot“), Juliette („Romeo et Juliette“), die 1. Dame („Die Zauberflöte“), Arminda („La finta giardiniera“) sowie Gerhilde („Die Walküre“).

Engagements der Spielzeit 2021/22 führten die Sopranistin an das Theater Magdeburg, wo Sie als Marie („Die Verkaufte Braut“) und als Grete Minde in der Uraufführung von „Grete Minde“ zu erleben war, an das Schleswig -Holsteinische Landestheater als Marie („Die Verkaufte Braut“) und an die Felsenbühne Rathen für ihr Debüt als Senta („Der fliegende Holländer“).

Raffaela Lintl war zu Gast an zahlreichen renommierten Häusern wie z. B. am Teatro di San Carlo in Neapel, der Staatsoper Hamburg, dem Staatstheater Nürnberg, dem Aalto- Theater Essen, dem Musikverein Wien, dem Gewandhaus zu Leipzig, der Forbidden City Concert Hall in Peking, der Laeiszhalle Hamburg und den Dresdner Musikfestspielen und arbeitete dort u.a. mit Alfred Eschwé, Anthony Hermus, David Stern, Marcus Bosch, Michael Boder, Juraj Valčuha und Stefan Klingele.

Repertoire

Bizet, G. Carmen Micaela
Dvořák, A. Rusalka Rusalka
Engel, E. Grete Minde Grete Minde UA
Gounod, Ch. Faust
Roméo et Juliette
Marguerite*
Juliette
Heuberger, R. Der Opernball Angèle
Humperdinck, E. Hänsel und Gretel Gretel
Kálmán, E. Die Csárdásfürstin
Gräfin Mariza
Sylva Varescu
Gräfin Mariza
Mozart, W.A. Cosí fan tutte
Die Zauberflöte
Le nozze di Figaro
La finta giardiniera
Fiordiligi
1. Dame
La Contessa
Arminda
Puccini, G. La Bohème
Tosca
Turandot
Mimi
Floria Tosca*
Liù
Smetana, B. Die verkaufte Braut Marie (dt.)
Strauss, R. Daphne
Elektra
1. Magd
Chrysothemis*
Verdi, G. Aida
Otello
Simone Boccanegra
Una sacerdotessa
Desdemona
Amelia*
Wagner, R. Das Rheingold

Die Walküre
Der fliegende Holländer
Freia*
Wellgunde*
Gerhilde
Senta

Presse

"In der zweiten Vorstellung (...) erfüllte die junge, schlanke, sehr anmutige Raffaela Lintl mit gefühlsbetontem Gesang ihrer ausstrahlungsstarken, lyrischen Sopranstimme, mit der sie große Bögen spannt und Feinheiten weich fließen lässt, und guter Textverständlichkeit die Rolle mit Leben und wurde diesbezüglich zur zentralen Gestalt. Da blieben keine Wünsche offen." Der fliegende Holländer
Online Merker, 24.08.2022


"To hear and see Raffaela Lintl (soprano) in the title role was quite a sensation. She covered both the happy teenager in spring, the loving wife, and the desperate avenger who is wildly determined to reduce the whole town to ashes."
Opera Now, May 2022


"Herausragend vor allem die mühelos schlanke und doch dramatisch auftrumpfende Raffaela Lintl als Grete Minde."
Neue Musikzeitung, 15.02.22


"Vor allem jedoch überzeugt Raffaela Lintls ausdrucksstarke Darstellung der Titelrolle – jugendlich weich, aber auch dramatisch ausdrucksvoll als Rächerin."
br-klassik.de, 14.02.22


„Die Sopranistin Raffaela Lintl brilliert in der Rolle der Grete Minde. Was für eine Partie hat Engel da komponiert! Ein Kraftakt. Von vorn bis hinten wird durchgesungen. Mal lyrisch-schlank, mal dramatisch und voller Emphase. (..) Aber Lintl ist dem gewachsen. Nimmt mal das Vibrato zurück, lässt eine zerbrechliche Melodienlinie entstehen, dreht dann wieder auf und versteht sich auch in Sachen Wagner’sche Dramatik.“
Die Opernwelt, 04/2022


"Ihr Gesang ist kraftvoll und abwechslungsreich, in drei Akten macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch – von einem bodenständigen Mädchen, über eine liebevolle Ehefrau und Mutter bis zu einer wahnsinnigen Rächerin."
Das Opernmagazin, 23.02.22


"Im Zentrum steht die vorzügliche Sopranistin Raffaela Lintl als Grete Minde, die sich einer fahrenden Schauspieltruppe anschließt und genau jene Mischung aus Volkstümlichkeit, Zerbrechlichkeit und Wahnsinn verkörpert, die die Rolle erfordert."
Der Tagesspiegel, 16.02.22


"Wirklich überzeugend schlägt sich das Ensemble: Hier sind es vor allem Raffaela Lintl als mühelos wohlklingende Grete und Zoltán Nyári mit seinem tenoralen Schmelz als Valtin, die herausragen."
Die deutsche Bühne, 14.02.22


"Raffaela Lintl mit Schmelz und großen dramatischen Bögen in der Titelpartie."
Concerti, 14.02.22


"Die Magdeburger Bühnen-Grete, Raffaela Lintl, verfügt über einen starken und geschmeidigen Sopran, der hervorragend zum Temperament, der spontanen Emotionalität und Gradlinigkeit der Hauptfigur passt."
taz, 15.02.22


"Die Titelpartie (..) wird von Raffaela Lintl eindrucksvoll gestaltet. (..) Ihr Auftrittslied ist ein strahlender Frühlingsgesang, später trotzt sie, trumpft sie stimmlich auf, kann sich endlich in ein engelsreines Marienlied zurückziehen."
Volksstimme Magdeburg, 15.02.22


"Sie gefiel mit ihrem voll timbrierten Sopran, den sie mit schöner Linienführung durch alle Lagen und höhensicher einzusetzen wusste."
Der Opernfreund, 24.10.21


"Raffaela Lintl brillierte in der weiblichen Titelfigur mit intensiver Darstellungskraft und kraftvoller, durchsetzungsfähiger Sopranstimme, sehr berührend in den Liebesszenen..."
Das Opernglas, 11/2020


"Raffaela Lintl spielt und singt die Partie ungeheuer authentisch. Ihr facettenreicher und ausdrucksstarker Sopran hat eine faszinierende Flexibilität bei den Koloraturen."
Deutschlandfunk, 05.10.20


"Mit Arthur Espiritu und Raffaela Lintl stehen zwei Sängerdarsteller auf der Bühne, die diese Sicht auf die Figuren nahezu ideal verkörpern. Man glaubt ihnen im Äußeren, in Körpersprache und Gestus ihre unausgeglichene Sprunghaftigkeit und damit Jugendlichkeit des Liebespaares. (..) Den sehr französischen Klang, gemischt aus Virtuosität, jubelndem Glanz und zartem Lyrismus beherrschen beide."
Volksstimme, 05.10.2020


"...Raffaela Lintl mit schön aufblühendem lyrischem Sopran."
Das Opernmagazin, 27.01.20


"Zeigt sich doch die Qualität eines Künstlers auch in der Art, wie er auch kleine Rollen präsentiert. In diesem Sinne „klein aber fein“ war auch die Leistung von Raffaela Lintl, die zwar bereits in der Premiere dieser Produktion als Erste Magd zu sehen gewesen war, doch erst gestern für die erkrankt Katarina Konradi einsprang. Sie, wie auch Ida Aldrian schäumten geradezu vor mädchenhaft kecken Charme und stimmlicher Leichtigkeit. Herrlich wie sie Leukippos (Michael Schade) bezirzen. "
Das Opernmagazin, 01.06.2019


"Raffaela Lintl hat das Gesangstemperament für eine Desdemona der Selbstbehauptung, eine wahre First Lady."
Volksstimme Magdeburg, 13.03.2019


"Jede ihrer Arien veredelt sie mit dem Stimmgold ihres faszinierenden, nuacenreichen Soprans."
Das Opernglas, Mai 2018


"Raffaela Lintl in the role of his daughter was the most satisfying of the soloists, the purity of tone of her soprano being matched by her assurance in negotiating the coloratura passages."
Opera Reviews, March 12, 2018


"Grandios singt die zweite Dame: Raffaela Lintl glänzt als Zypernprinzessin mit weicher Stimmfülle, eleganten Koloraturen und leuchtendem Ton."
Braunschweiger Zeitung, 16.03.2018


"De la troupe de Magdebourg se détache nettement Raffaela Lintl, qui plie ses moyens considérables de soprano lyrique avec beaucoup de discipline et un sens du style correct, pour une Formosa (Pulcheria) de grand relief."
Opera Magazine, Mars 2018


"Neben sich hat er eine beglückende Formosa. Raffaela Lintl ist ein ausstrahlungsstarker lyrischer Sopran mit großen Bögen und weich flutenden Feinheiten."
Die Deutsche Bühne, 12.03.2018


"Sie klang jung, dabei substanzreich, zärtlich, dramatisch, erfüllte in allen Affekten ihre Partie."
Volksstimme Magdeburg, 12.03.2018


"...eine aparte, zauberhafte Erscheinung, die das Gefühl des Nicht-von-dieser-Welt-Seins mit jedem Schritt und jeder Gestik suggerierte. Ihr Sopran hat eine angenehm silbrige Strahlkraft."
Das Opernglas, November 2017


"... als Rusalka bot sie stimmlich wie schauspielerisch eine überzeugende Glanzleistung."
Aspekt Magazin, Oktober 2017


"Raffaela Lintl findet eine Skala schmerzlichen Strahlens, dunkler Sopran-Abgründe und aus dem emotionalen Ersticken brechender Bronzetöne, die den über sie hereinbrechenden Schlussjubel verständlich machen."
Leipziger Volkszeitung, 11.09.2017


"... Auch ihre weiteren Arien behalten die lyrische Zurückhaltung und Bezauberungskraft. Eine wunderbare Rusalka, die obendrauf noch als ausdrucksstarke Tänzerin überzeugt."
Volksstimme Magdeburg, 11.09.2017


"An Raffaela Lintl, die der kapriziösen Arminda die Exzentrizität einer echten Primadonna verlieh."
Volksstimme Magdeburg, 08.05.2017


"Mit kultiviertem Sopran bezaubert Raffaela Lintl. Ihr «Inflammatus et accensus» ließ ein imaginäres Fegefeuer aufflackern."
Die Glocke GT, 05.04.2016


„Dramatisch (…) formt Sopranistin Raffaela Lintl ihre „Inflammatus“- Arie aus, sicherlich ein Höhepunkt des Abends.“
Neue Westfälische GT, 05.04.2016


"Ihr kultivierter Sopran trägt technisch einwandfrei und hochemotional…"
Opernnetz - Kulturmagazin mit Charakter, 14.12.2015


„Raffaela Lintl verfügt über einen (…) kraftvollen, glanzvoll schwebenden Sopran."
Potsdamer Neueste Nachrichten, 30.03.2015


„Sie ist eine Bilderbuchoperettendiva.“
Leipziger Volkszeitung, 18.02.2015


„Die Solistin überzeugte bei der Partie mit unverwechselbarem Timbre und den wunderschön ausdrucksstark gestalteten melodischen Phrasen.“
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2014


„Der gesangliche Vortrag bezog seinen Reiz unter anderem aus Lintls einzigartiger Sopranstimme, die zart nuanciert die Töne mit samtig-dunkler Klangfarbe formte. (…) Schwärmerisch und mit glühender Leidenschaft gelang der Sängerin die Darbietung dieses Stücks und ließ ihr Ausnahmetalent im Bereich des spätromantischen Liedgesangs besonders deutlich zum Vorschein kommen. Mit tosendem Applaus und lauten Bravo-Rufen holten die vielen Zuhörer die Künstlerin immer wieder auf die Bühne zurück, um ihren neuen Klassik-Star gebührend zu feiern.“
Süddeutsche Zeitung, 17.04.2013




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